{10 Things} 2×5 Dinge, die man wissen sollte, bevor man mit einer Buchbloggerin zusammenzieht – Teil #2

Hallo meine lieben Leser,

heute ist es endlich soweit. Nach einer etwas längeren Pause zwischen dem ersten Teil des Artikels kommt nun der zweite Teil meines Überlebenstrai… ahm Ratgebers. Wir haben euch ganz schön lange warten lassen, dafür habt ihr nun richtig was zu Lesen. Ich hoffe, ich kann erneut eure Lachmuskeln zum Beben bringen und wünsche euch viel Freude mit meinen »2×5 Dinge, die man wissen sollte, bevor man mit einer Buchbloggerin zusammenzieht«! Zu Teil 1 gelangt ihr übrigens → hier ←

6. Die Eule

Ein weit verbreiteter Irrtum ist es anzunehmen, dass die Natur in all ihrer schöpferischen Macht die Eule erschaffen hat.  In Wahrheit waren das nämlich die Buchbloggerinnen. Kein anderes Tierchen wird euch im täglichen Umgang mit eurer Bloggerin so oft begegnen wie dieses. Auf die Frage, warum dies eigentlich so ist, wird man als Antwort irgendeinen Satz mit „soooooooo niedlich“ in Kombination mit einem spontanen, mehrfachen Eisprung bekommen. Solltet ihr also Kinder haben wollen und habt kein Problem mit Neunlingen… hier wäre dann eure Chance.

Weist man darauf hin, dass Eulen eigentlich gefährliche Nachtjäger sind, welche auf unbarmherzige Weise arme, süße Mäuschen in kleine, blutige Stücke zerfetzen, gelegentlich auch Aas konsumieren und Gewölle auswürgen, wird man eines besseren belehrt. Denn laut Buchbloggerinnenlogik sind Eulen ganz ganz doll putzige Knuddelwesen, welche die ganze Zeit nur auf Bücherregalen herumsitzen, niemals Dreck machen, Gummibärchen essen und andauernd die neusten Bücher lesen – weswegen sie dann auch meistens eine Brille tragen.

Also jetzt mal Klartext. Wenn eine Eule tatsächlich all dies tun würde, dann säße nach ein paar Monaten keine putzige Eule mehr auf eurem Regal. Wohl eher wäre es ein unkenntlicher Federhaufenklumpatsch, der mit schwersten Verdauungsstörungen vor eurem Regal herum lümmelt und in jedem Flügel fünffachen Diabetes hat. Durch das dauernde Buchlesen hätte das Eulenviech inzwischen minus 20 Dioptrien und eine Brille mit einer Glasstärke von halben Meter. Und eure wertvollen Bücher wären dann das Nest für diese Aberration aus der Hölle.

Natürlich wird eure Buchbloggerin diese Vorstellung niemals in ihrem Langzeitgedächtnis speichern. Gewöhnt euch also frühzeitig daran, dieses Viech in allen hyperniedlichen Abwandlungen um euch zu haben. Die Industrie hat sich in all ihrer Hinterhältigkeit ohne Skrupel auf die Seite der Bloggerinnen geschlagen, denn mit Eulen gibt es so ziemlich alles. Eulentassen, Eulentaschen, Eulenklopapier, Eulenkekse, Eulenbettwäsche, Eulenlampen, Eulenhygieneprodukte, Eulenhandytaschen, Eulenapps, Euleneulen, Eulendingsies wo ihr gar nicht wisst wofür das gut sein soll… Nein ehrlich… nehmt den Duden, sucht jedwedes Substantiv heraus und schreibt „Eulen“ davor: Japp… gibt es zu kaufen!

P.S. Danke übrigens nochmal dafür, dass ihr mir den Film „Die Legende der Wächter“ versaut habt. Mal ehrlich, wie soll man denn bitteschön diesen Film jetzt noch ernst nehmen können? *fauch*

7. Lesenächte

Buchbloggerinnen sind beim Lesen von Büchern stets Herdentiere. Alleine ein Buch zu lesen ohne die Netzanwesenheit mindestens einer anderen Bloggerin ist physikalisch nicht möglich und würde zur sofortigen Selbstauflösung der Buchbloggerin führen, beinahe so als würde man durch Null zu teilen versuchen.

In der Praxis sieht ein solch gemeinsames Lesen dann so aus, dass nach jeder gelesenen Buchzeile erst einmal auf dem Handy herum getippert wird, um dem Rest des Bloggerinnenrudels mitzuteilen, dass man selbst mit Zeile 122 fertig ist und nun 123 zu lesen gedenkt. So pflanzt sich das fort, bis die ersten dann aussteigen weil es zwei Uhr morgens ist. Denn aus irgendeinem Grund beginnen solche Leserunden immer genau dann, wenn der circadiane Rhythmus des Körpers sich gerade selbst auf Tiefschlaf programmiert hat. Ja – ihr habt richtig gelesen – exakt dann halten Buchbloggerinnen es für die logischste Zeit, mit dem Lesen zu beginnen.

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…fragt sich nur wie lange! Oh guckt mal, eine Eule! Eine niedliche übrigens.. 🙂

Darüber hinaus organisiert das Leittier der Herde manchmal aus diversen Gründen irgendein mysteriöses Frage- und Antwortspielchen innerhalb des mitlesenden Rudels. Es müssen Fragen beantwortet werden wie zum Beispiel: „Wie oft hat sich der Hauptcharakter mit der linken Hand am Kopf gekratzt, während es Halbmond war und er auf einem schieferfarbenen Schienenfahrzeug scheinbar rückwärts das Unix-Handbuch gelesen hat.“ – oder „Schreibe 25 Gründe auf, warum du lieber auf deinem Handy rumtipperst als das fu@#ing Buch zu lesen.

Nun ja… Angeblich soll dieses ganze drum herum das Leseerlebnis… steigern… oder so. Ähm… jaaaa… Aber natürlich – sicher sicher – Mach ich auch immer so. Als bei Transformers die Action so richtig abging habe ich alle sichtbaren Zebrastreifen gezählt. Ich war am Ende bei 0 und der primären Story des Films konnte ich auch nicht folgen… aber allein die Tatsache dass ich es getan habe hat mein Filmvergnügen glatt verdoppelt. <sigh>

Wenn ihr also spät abends nach Hause kommt – in der ganzen Bude riecht es nach Kaffee und Yankee Candles und das gedämpfte Geräusch von trockengerubbelten Fingerkuppen, welche über die Deckschicht eines Handytouchscreens streifen, ertönt – tja… dann wisst ihr, dass ihr das mit dem Sex gleich mal sowas von vergessen könnt. Legt euch also lieber gleich kommentarlos schlafen oder… ähm… recherchiert noch ein wenig im Internet für eure… „Arbeit…“ *zwinker zwinker*

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Kurze Pause. Aha. Ok. Und dann geht’s weiter, die nächsten 2 Seiten lesen und twittern 🙂

Eines noch: Irgendwann um halb fünf Uhr morgens werdet ihr ein fieses Schlurfgeräusch vernehmen, welches sich euch bedrohlich nähert. Ihr werdet im ersten Moment sicher denken: „OMFG! Cthulhu! Jetzt hat er mich schlussendlich doch gefunden!

Aber habt keine Angst. In 99 Prozent aller Fälle handelt es sich lediglich um die Buchbloggerin die inzwischen vergessen hat, wie man die Füße anhebt. Lediglich ein haselnußgroßer Bereich ihres Gehirns arbeitet jetzt noch und steuert alle höheren Funktionen wie Herz-Kreislauf, Atmung und Blogzählerstandsüberprüfung. Aber dank Magnetfeldnavigation, wie sie auch diverse Vögel besitzen, findet sie im Halbschlaf zielsicher zum Bett zurück, so dass ihr auch nicht helfend eingreifen müsst.

Anzahl geschaffter Seiten nach einer typischen Lesenacht: 1

8. Challenges und wie sie wieder uns gehören

Am Anfang eines Zeitraumes – meistens der Jahresanfang – verteilt irgendeine mystische Kreatur, von der ich auch nicht so genau weiß wer oder was sie ist, diverse Jahresaufgaben unter den Bloggerinnen. Zum Beispiel:  Lies 20 Bücher aus deinem SUB. Lies mindestens 10 Bücher, welche mehr als 700 Seiten lang sind. Lese Bücher deren Titel jeweils mit einem anderen Buchstaben aus dem Alphabet beginnen. Lies einen Monat lang Bücher nur während der Klogänge… usw.

Wisst ihr was das ist? Habt ihrs bemerkt? Das sind verdammt noch mal Achievements! X-Trophys, yo! Da haben die Bloggerinnen uns glatt die Ideen geklaut und sie für sich selbst verwurstet!

Ich weiß was ihr jetzt vorhabt. Auch ich wollte im ersten Moment zur Vibroklinge (+10 Schallschaden, +20 Schaden über Zeit) und meiner Dragunov mit 6x Scope greifen und dem diebischen Pack eine Lektion erteilen. Aber als Level 90 Blogloyalistadin habe ich einfach zu viel Zeit investiert, um meinen Ruf bei den Bloggern auf ehrfürchtig zu bringen. Gewalt ist also keine Lösung, also nähern wir uns dem Thema auf die einzig vernünftige Art und Weise.

…wir sabotieren die Challenges unsere Buchbloggerin wo wir nur können. Hier ein paar Beispiele wie man das in die Tat umsetzen könnte.

  • Aufgabe: Lies 20 Bücher aus deinem Sub

Diese Aufgabe zu sabotieren ist recht einfach. Wir schreiben uns einfach im Laufe des Jahres auf, welche Bücher die Buchbloggerin schon gelesen hat und räumen eben diese Bücher immer und immer wieder in einem unbeobachteten Moment gnadenlos in den SUB zurück, bis sie sich aus Verwirrung damit abgefunden hat, dieses Achievement nicht mehr erreichen zu können.

  • Aufgabe: Lies Bücher, die über 700 Seiten haben

Eine rein logistische Aufgabe. Klaut einfach alle dicken Wälzer die ihr finden könnt. Ihr könntet aber früher oder später vor dem Problem stehen, dass ihr diese Bücher einfach nirgends wo mehr versteckt lagern könnt. Anfänger machen hier oft den überstürzten Fehler, ihre Buchbloggerin von sich aus nach einem eigenen Bücherregal zu fragen. In diesem Moment sind diese armen Teufel eigentlich schon tot, sie wissen es nur noch nicht. Profis kennen hingegen die sehr lehrreiche Serie Breaking Bad und wissen, dass man überschüssiges Papier in gemieteten Lagerhäuschen verstauen kann.

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Beste Serie ever: Breaking Bad – Timelinefoto © amctv.com

  • Aufgabe: Lies Buchtitel mit jeweils einem Anfangsbuchstaben des Alphabets

Hierbei konzentriert ihr euch auf die Schwachpunkte dieser Aufgabe. Nein, das Y ist kein Schwachpunkt, wenn eure Bloggerin auch englische Literatur liest. Konzentriert euch auf das X oder auf Umlaute. Mit etwas Glück existiert so ein Buch im Bestand eurer Bloggerin noch nicht, so dass ihr jetzt lediglich als erster beim Postboten sein müsst. Wie im ersten Teil meines Ratgebers beschrieben, werdet ihr in einer solchen Situation gegenüber eurer Bloggerin der körperlich deutlich Unterlegene sein. Hier hilft entweder ein mechanisiertes Exoskelett dass eure Körperkraft verzehnfacht – oder – falls ihr nicht so lange warten könnt bis sowas erfunden wurde – ihr schmiert den Postboten mit einem Haufen Geld.

Besitzt eure Bloggerin ein solches Buch aber bereits, dann hilft nur die drastische Methode: Nehmt ein Kleinkind – wenn ihr keines habt müsst ihr eben schnell mit eurer Bloggerin eines zeugen und auf halbwegs taugliche Größe großziehen – gebt ihm dann ein paar Nutellabrötchen, Kakao in einer völlig unhandlichen Tasse, ein paar gut angewärmte Wachsmalstifte sowie das betreffende Buch und packt alles für eine Stunde in einen Raum ohne irgendwelche Spielzeuge. Problem erledigt.

  • Aufgabe: Lies Bücher mit einem festen Ort der Handlung.

Sehr schwierig zu sabotieren. Da ihr für eine gezielte Sabotage die Inhalte aller Bücher kennen müsstet, um hier einzugreifen. Jetzt hilft nur noch eine getarnte Drohung eurerseits. Gebt an, ebenfalls bei einer ähnlichen Challenge mitzumachen. Eure Aufgabe: 500 dünne Heftchen lesen in der es jeweils zwanzig weibliche Protagonisten gibt, die bei ihrer epischen Suche nach Kleidungsstücken mehrfach geblitzt worden sind.

Wenn eure Bloggerin darauf hereinfällt, habt ihr nun zumindest eine Verhandlungsbasis.

 9. Positive Aspekte

Natürlich gibt es auch Annehmlichkeiten und verschiedene Kniffe, wie ihr Buchbloggerinnen manipulieren und für eure Zwecke einspannen oder von ihren Fähigkeiten profitieren könnt. Hier schon einmal drei davon:

  • Ihr müsst niemals wieder darüber nachdenken, was für ein Buch ihr eurer Buchbloggerin schenken könntet. Alles Lesenswerte hat sie bereits und selbst wenn ihr völlig daneben liegt mit eurem Geschenk kann es immer noch als stabilisierendes Element im Fundament des SUB dienen. Im Zweifelsfall schenkt eurer Bloggerin Lesezeichen – denn obwohl sie Trillionen Buchdarts besitzen, brauchen Buchbloggerinnen aus irgendwelchen, nicht nachvollziehbaren Gründen dennoch Lesezeichen. Möglichst hübsche natürlich.
  • Wenn ihr Hunger habt oder ein bestimmtes Essen haben wollt, dann sucht im Netz nach einem Kochbuch eurer Wahl und macht eure Buchbloggerin ganz beiläufig darauf aufmerksam. Sagt ihr, wie toll ihr die Idee finden würdet, dieses Buch doch einmal auf ihrem Blog erwähnt zu wissen – am besten mit selbstgeschossenen(!) Fotos. Erwähnt unter keinen Umständen das Kochen selbst, denn das ergibt sich in diesem Falle automatisch. Achtung: Wendet diese Möglichkeit des Manipulierens nur bei Kochbüchern an. Es funktioniert nicht beim Kamasutra – glaubt es mir 🙁
  • Buchbloggerinnen sind in manchen Dingen noch klischeeweiblicher als gewöhnliche Frauen. Zum Beispiel wenn es um das Chatten geht. Sie kennen die ASCII Codes für Herzchen und Niedlichzeugs auswendig. Ihr könnt sie dahingehend also als herumlaufende Wikipedia-Seite benutzen, falls ihr in eine unwahrscheinliche Situation kommt, in der ihr diese Fähigkeit tatsächlich benötigt – aber wenn doch habt ihr einen Vorteil. ♥ ♥ © » « …

Lesechallenges, bei denen eure Buchbloggerin kochen muss, sind übrigens ganz besonders reizvoll. Meistens lernt ihr dabei exotische Genüsse kennen. Unbedingt unterstützen!

10. Tipps für Singles, die auch so eine Buchbloggerin haben wollen

Ok. Ihr seid also noch da. Meine Warnungen Tipps haben euch hoffentlich auf den richtigen Pfad geführt. Solltet ihr allerdings noch in der Prä-Buchbloggerinnen-hab-Phase und äh.. anspruchsvoll genug sein, dann gibt es hier ein paar hilfreiche Dinge, wie ihr eure Chancen bei dieser Kategorie Frau verbessern könnt.

Nicht verkehrt ist es, zunächst einmal seinen Buchnerdfaktor (BNF von 1-10) zu steigern. Ein „I pledge to read the printed word“ T-Shirt ist zum Beispiel eine nützliche Sache. Ebenso wie eine dezente Brille, welche ihr aber nur dann tragt, wenn ihr weit entfernte Objekte betrachten müsst. Kurzsichtigkeit ist aus naheliegenden Gründen *badamm – tssss* nämlich attraktiver als Weitsichtigkeit. Eulensticker sind nützlich – je nach Grad eurer Verzweiflung könnt ihr euch auch Wahlweise ein Eulentatoo stechen lassen oder gleich eine Hauseule erwerben.

Tragt ihr dann noch einen Ikea-Katalog bei euch, steigert dies den BNF noch zusätzlich. Nicht vergessen, ihr müsst die Produkte auswendig kennen und dürft dabei unter keinen Umständen beim Aussprechen der Produktnamen lachen! Befolgt deshalb unbedingt meine Brötchenabhärtungsmethode aus dem ersten Teil dieses Ratgebers, aber dieses Mal in der Profivariante.


IKEA Katalog 2014

Hierzu öffnet ihr euren eingeschalteten Computer, so dass ihr sehr nahe vor euren beiden im Verbund laufenden, GTA 5 locker mit 60000 FPS packenden, Grafikkarten sitzt und stopft euch ein ganzes Brötchen auf einmal in den Mund. Erst dann lest ihr den Katalog durch. Glaubt mir, das hilft… eher presst ihr euch die Augen aus den Höhlen und verröchelt jämmerlich, als dass ihr euren Mund auch nur einen Spalt weit aufmacht und damit riskiert, dass eurer heiligen Hardware etwas zustößt.

Wenn ihr in einem Gespräch gefragt werdet, welche Art Bücher ihr lest, antwortet ihr als erstes immer mit: „Ich lese ganz gern die frühen Werke von Jean Paul Sartre.“

Habt ihr es bemerkt? Der Teufel steckt hier nämlich im Detail. Mit dem Zusatz „ganz gern“ wertet ihr den Satz auf und unterstreicht noch einmal was für ein toller, bücherlesender Fang ihr seid. Die Phrase „…die frühen Werke“ kennzeichnet euch darüber hinaus als klugen Selektivleser – und mit Sartre macht man zunächst einmal selten etwas falsch, da fast jede Buchbloggerin diesen Autor kennt – und selbst wenn nicht, würde sie dies niemals zugeben. Darüber hinaus steigert die korrekte Aussprache eines französischen Wortes bei Frauen immer den Östrogenspiegel – und ja – in diesem einen Fall – und nur in diesem – ist das etwas Gutes.

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Anschließend weist ihr darauf hin, dass ihr zwar meistens Erwachsenenliteratur lest, aber auch das ein oder andere Jugendbuch durchaus interessant findet. Auf diese Weise wirkt ihr gleich zehn Jahre jünger.

Vorsicht Nummer 1

Ich schrieb Jugendbücher, NICHT Kinderbücher. Auf den ersten Blick mag es sinnvoll sein, schon einmal anzudeuten dass ihr die nervigen Blagen lieben Kinderchen mögt. Aber zu diesem Zeitpunkt wäre es höchst kontraproduktiv. Da könnt ihr auch gleich zugeben dass ihr Kätzchen mögt und euren Müll immer trennt. Vergesst nicht dass ihr euch trotz allem noch als Mann verkaufen müsst. Soll heißen: ihr mögt verdammt noch mal riesengroße Hunde und werft jeden Tag einen frischgekauften 500 Block Din A4 Blätter (fünffach gebleicht) in den Hausmüll weil ihr so verdammt böse seid und noch gezähmt werden müsst.

Vorsicht Nummer 2

Niemals – unter keinen Umständen – werdet ihr von euch aus erzählen dass ihr Stephen King gut findet. Warum nicht? Weil Stephen King auch Leute kennen, die beim Anblick eines Buches denken „Krass… bedrucktes Papier… auf was für verrückte Erfindungen kommen die als nächstes?“ Desweiteren lässt es sich bei den Geschichten dieses Autors schlecht ins Gespräch kommen, weil seine Bücher meistens nach folgendem Rezept aufgebaut sind:

Man nehme

  • 1x andere Dimension
  • 1x vor die Hunde gegangene Welt
  • 5x unterschiedliche Stereotypen von Menschen
  • 5x Pseudoprobleme
  • 1x altes Pärchen
  • 4x voll krasse Todesarten
  • 3x Ende das keiner hat kommen sehen

Ofen auf -273,15 Grad Celsius abkühlen. Auf unterster Schiene 12 Sekunden gut durchbacken lassen, herausnehmen und auf drei ganze Bände ausdehnen. Unterschiedlich mit jeweils eines der Enden garnieren und genießen.

Wo wir gerade bei einer Formel sind. Zum Abschluss sei euch noch eine Solche ans Herz gelegt. Denn auch der Zeitpunkt spielt bei der Paarungswilligkeit von Buchbloggerinnen eine wichtige Rolle. Wie ja bekannt ist, nimmt der Bedarf an Lasteseln zu Messezeiten stark zu. Demnach gilt Folgendes:

Chance = ((BNF*10)/100)*(100-verbleibende Tage bis zur nächsten Messe)

Viel Erfolg wünscht euch Herr Büchernische!

PS: Ein großes Dankeschön an meine Buchbloggerin für die zahlreichen bunten Fotos 🙂