{Nischenpost #43} Freude über ein schickes, bibliophiles Gadget

Hallöchen liebe Nischenleser,

gerade kam ganz wundertolle Post an, von der ich euch jetzt unbedingt sofort berichten muss. Anfang April hatte ich auf  der Facebookseite des Buchjournals bei einem Gewinnspiel teilgenommen, bei dem man einen Buchhalter von Werkhaus gewinnen konnte. Unter den zahlreichen Kommentaren als einer von fünf Gewinnern ausgelost zu werden, damit hatte ich nicht gerechnet und freute mich wie ein Keks. Heute nun kam eine schmale, leichte Sendung bei mir an, der Absender verriet allerdings schon, was sich darin verbergen würde. Wollen wir zusammen auspacken?

Vom Auspacken bis Zusammenbau: 2 Minuten.

Buchhalter Werkhaus

Da ist er: mein Buchhalter. Ich habe mal ein wenig recherchiert, weil mich das Konzept hinter diesem kleinen, feinen Teil interessiert. Nö, ich bekomme kein Geld für diesen Artikel, mich begeistert einfach dieses Produkt an sich und dachte mir, dass es euch vielleicht interessieren könnte. Als Buchliebhaber erfreut man sich ja auch an Produkten, die das Lesen angenehmer und bequemer machen –  Lesezeichen, Büchertaschen, Leselotte, Bookdarts und wie sie alle heißen.

Stecksystem? Tolle Idee!

Back to topic: Bis zu dem Gewinnspiel im April sagte mir der Name der Firma nichts, deren Anfänge offenbar bis in die 70er und 80er Jahre zurückreichen. In den 90er Jahren gründete Familie Danneberg schließlich die heutige Werkhaus GmbH und setzt seitdem auf das mittlerweile urheberrechtlich geschützte Stecksystem. Jetzt weiß ich auch, wer hinter diesen schönen Buchhockern steckt, die ich in Leipzig und Frankfurt auf den Messen gesehen hatte. Der Buchhalter, den ich nun also gewonnen habe, kam in einem ganz flachen größeren Umschlag. Zusammengebaut hatte ich den Halter in knapp zwei Minuten und eine Minute später hing er schon am Regalbrett in der Lesenische.

Buchhalter Werkhaus Detail

Klasse finde ich, wie einfach die Halterung dank des Stecksystems zusammenzubauen ist. Damit nichts rausrutscht und das geliebte Buch nicht auf den Boden knallt, werden die Teile mit festen Gummis fixiert. Bisher habe ich auch nicht das Gefühl, dass sie schnell ausleiern könnten, wenn man den Abstand mal neu einstellen möchte. Apropos Abstand: Wenn ich den Buchhalter mit in die Küche nehmen möchte und dort befestigen will, stelle ich die Höhe für das jeweilige Regalbrett einfach hinten mit dem vorgestanzten Stecker ein, klemme wieder das Gummiband dran und hänge Buch samt Halter an mein Küchenregal. Fertig. Ich habe die Hände frei und die Lektüre läuft nicht Gefahr, zwischen den Kochzutaten schmutzig zu werden. Frau ist da ja etwas pingelig *hust* und stabil ist das Ganze auch noch. Schöne Sache!

Ohje, mein armes Portemonnaie.

Während ich so unsere neue bibliophile Errungenschaft im Wohnzimmer zusammengesteckt habe, hörte ich aus der Küche „Ohhh, wie cool!“ und „Mama, ein Bus-Stiftebecher!“. Wie, wo, was? Achso, im Paket lag ein Katalog mit dem Programm von Werkhaus. Tja, ich schätze, demnächst zieht bei uns noch ein Elefantenhocker und ein Bus-Stifthalter ein. Lieben Dank an das Team von Buchjournal für das Gewinnspiel und Glückwunsch auch an die vier anderen Gewinner 🙂

Bis dahin schnappe ich mir jetzt mein Buch und weihe mein neues bibliophiles Gadget ein. Ich wünsche euch einen schönen, gemütlichen Abend!