Gastrezension: Chris Haughton – Kleine Eule ganz allein {Kinderbuch-Rezension}

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Liebe Bilderbuchfreunde,

heute möchte ich der lieben Geschichtenagentin Dagmar im Rahmen ihrer »Adopt a Blogger«-Aktion ein Plätzchen für ihre Rezension zu einem wunderbaren Bilderbuch rund um eine kleine Eule bieten, ein Bilderbuch aus dem vielfältigen Programm des Sauerländer Verlags.

Kleine Eulen…

Kleine Eule ganz allein, Chris Haughton, Fischer SauerländerKleine Kinder können ganz schön ungeschickt sein. Kleine Eulen auch. Die kleine Eule fällt aus dem Nest, das sich weit oben in den Baumwipfeln befindet. Ach herrje! So was passiert. Ist ja auch nicht so ganz schlimm, denn es ist gleich jemand zur Stelle, der helfen will. In diesem Fall ein Eichhörnchen, das -zugegeben- ein klein wenig manisch guckt und etwas Hektik verbreitet. Die kleine Eule versucht zu beschreiben, wie die Mama aussieht. Aber das Eichhörnchen lässt sie nicht ausreden und schlägt den Bären als Mama vor, den Hasen … erst der Frosch unterbricht die irrwitzige Rumrennerei und führt Mama und Kind wieder zusammen. Zum Schluss sitzen alle im Nest und knabbern Kekse, bis die kleine Eule … Ach herrje … bums, bums, bums …

Ein wunderbares Bilderbuch

Chris Haughtons Illustrationsstil ist eigenwillig und expressiv und er koloriert sehr ungewöhnlich. Die Orange- und Grün-Töne geben der Geschichte eine eigene Wärme, die Lila-Töne unterstreichen die Dramatik der Suche nach der Mutter der kleinen Eule und die Mimik der Figuren nimmt die Panik aus der Geschichte und verleiht ihr ein Schmunzeln.

„Die kleine Eule ganz allein“ von Chris Haughton wurde 2011 bei Sauerländer-Verlag veröffentlicht; einem Verlag mit einem ganz wunderbaren Bilderbuch-Programm.


Chris Haughton | Kleine Eule ganz allein
Sauerländer Verlag | 15. Januar 2011 | ab 36 Monate
Hardcover, 40 Seiten | 978-3-7941-5272-8 | 14,95€
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